VIII entrümpeln für Seele und Geist : Gedanken ausmisten  / Seele und Geist befreien

1) Gedanken beobachten und  wahrnehmen

und jetzt kommen wir, du hast es bereits geahnt... zum Thema:

Gedanken ausmisten

Gedanken entrümpeln.

Im Prinzip brauchst Du jetzt nur noch mal alle vorangegangenen Post von mir zu lesen. Und ersetze die materiellen ausmist - Themen ganz einfach mit „Gedanken“. ;)

oder lies gern hier weiter... ein paar Ideen hab ich noch für Dich auf Lager: 
also weiter gehts: 
die Aufgabe an dich lautet : 

beobachte dich ab jetzt – beobachte deine Gedanken.

Wenn du auf den Bus wartest: Wohin wandern deine Gedanken?
Wenn du den Abwasch machst: wohin gehen deine Gedanken?

Wenn du spazieren gehst: was erzählen dir deine Gedanken?

Achte dich einen Tag lang einfach nur und immer und immer wieder auf deine Gedanken...

und am beten nimmst du hierfür auch dein neues hübsches, kreativ dir entsprechend gestaltetes Notizheft zur Hand.
Leg es dir griffbereit hin. So dass du immer und überall Zugriff hast und es da liegen siehst.. EINLADEND mit toll schreibendem Stift mit dabei...


überall, den ganzen Tag wo immer du bist: werde zum Beobachter.
Was denkst du?
Worum drehen deine Gedanken?
NImm sie einfach mal nur wahr. 
werde dich ihrer BEWUSST. 

Stell dir gern auch einen Wecker alle Stunde... und blicke kurz die letzte Stunde zurück.
Womit hast du dich beschäftigt? Erinnerst du dich an deine Gedanken der letzten Stunde?
Was hast du gedacht? Was haben dir deine Gedanken erzählt? 

Du wirst sehen. So einfach ist das gar nicht – sich seiner Gedanken bewusst zu werden..

Und dann zu bemerken wie viele Gedanken da ständig immer noch in deinem Kopf herum schwirren..


und wenn du schon den Wecker stellst, alle Stunde, dann fühl doch gleich noch alle Stunde mal kurz nach, wie du dich fühlst.. in deinem Körper. In deinen Klamotten? 
Wie riecht es um dich herum? 

und wenn du auf noch mehr Achtsamkeit und Bewusstheitstraining Lust hast: 
Wie fühlt sich dein Gesicht an? Lächelst du?

Sind deine Lippen zusammengepresst oder entspannt?
Dein Kiefer?   Beisst du die Zähne zusammen oder ist dein Mund locker und entspannt?

Dein Körper? Wie fühlt es sich in deinem Körper an?
Ist er geschmeidig weich, entspannt? 
Oder ist da was angespannt? Schulter, Nacken, ...... 
Falls er angespannt ist oder falls du den Unterschied noch nicht so genau fühlst... empfehle ich dir jetzt gleich noch eine progressive muskelentspannungs Meditation einzuschieben.

Sie ist wirklich sehr hilfreich, um nachzufühlen wie es sich anfühlt von der Anspannung in die Entspannung rein.. fühle den Unterschied. abgesehen davon, tut so was eh total gut... also.. mach die ruhig auch täglich 1x... :)

(sowieso: an alle, die sich noch schwer tun mit meditieren egal ob geführte oder stille Meditation: versuch es mal mit progressiver Muskel Entspannung.

und mach dir keinen Druck mit dem Meditieren... meditieren ist so ne Sache... auf die komm ich auch noch zurück...
ja Meditation ist gut. Tut gut.. Stille ist gut, tut gut.

Doch es ist tatsächlich für einige Menschen total schwierig, zur Ruhe zu kommen

Bitte mach dir deswegen keinen Stress, keinen Druck.  Du bist nicht allein. 


Es gibt gründe dafür. Du MUSST (noch) NICHT Meditieren können.
Jedenfalls nicht so, wie du es dir vorstellst.- nicht so wie du es überall hörst, wie es getan werden soll- nimm den Druck raus..... es geht auch anders. :) aber wie gesagt. Auf dieses Thema komm ich noch zurück.)


gut. Also.

Beobachte jetzt 1 oder 2 oder 3 Tage lang einfach nur deine Gedanken.
Woran denkst du? Was plaudert da ständig in deinem Kopf?


Werde dir dessen einfach mal nur bewusst... mehr brauchst du die nächsten Tage nicht tun.

Stell dir den Wecker alle Stunde - blick zurück. und wenn du magst, mach Stichwortartig Notizen, darüber, was du beobachtest an Dir und deinen Gedanken. 

Und achte Dich weiterhin immer und überall wo du grad bist, wonach es riecht, und wie sich deine Kleidung an deinem Körper anfühlt- wie dir dein Essen schmeckt.


2 Gedanken ausmisten  Seele und Geist befreien  / Gedanken bündeln

2) Gedanken "bündeln" 
und Wünsche wünschen


jetzt, nachdem du ein paar Tage lang deine Gedanken beobachtet hast

magst erzählen?
Wie ging es dir dabei?
Was ist dir aufgefallen?


ja. Manchmal ganz schön viel los da im Kopf ne?
Und manchmal ist auch einfach nur Stille und Leere – nichts.


So und jetzt, jetzt geht s wirklich ernsthaft weiter mit:
entrümpele deine Gedanken..

falls dir aufgefallen ist, dass du über schwerwiegende Themen nachdenkst -
über belastende sorgenvolle Dinge, dann wird jetzt Zeit, diese zu bündeln.


Hol dir Schreibpapier. Diesmal muss es kein neues schönes Heft sein.
Kann, aber muss nicht..(einladend darf es trotzdem sein. Sei nicht sparsam mit Dingen, die dir gut tun, die du gerne siehst. Ok?) also stop. DOCH !! nimm ab jetzt nur noch schöne Dinge ... also nimm auch für DIESE Übung ein schönes Schreibheft!! 

SEI AB JETZT NICHT MEHR SPARSAM darin, dich mit Dingen zu umgeben, die dich anlächeln, die dir gefallen, die dir gut tun!!!

und leg es dir dahin wo du deinen morgen kaffee- Morgentee trinkst..

falls morgen für dich eine gute Zeit ist.

Es empfiehlt sich, diese Übung am Morgen zu erledigen- so bist du für den Rest des Tages frei. 
(aber nur, wenn du eh mit trüben Gedanken aufgewacht bist... wenn du GUT aufgewacht bist und eine GUTE Nacht hattest, dann empfehl ich dir, in diesem guten Gefühl drin zu bleiben. so lange du kannst... und wenn du merkst, dass deine Stimmung umschwingt, dann, ja dann nimm dir kurz Zeit, um alles, was dich bedrückt, belastet, beschäftigt, aufzuschreiben - 

gib dir jeden Morgen 15-30 Minuten Zeit, dich all deiner Gedanken die du hast, all deine Themen aufzuschreiben.

Setz dich hin und schreib, schreib, schreib !

Es soll nicht in Schönschrift sein. Im Gegenteil. Es muss einfach nur aus dir rauskommen.

Unzensiert – unreflektiert.. ohne wenn und aber.

Es darf alles raus.

JEDER noch so trübe Gedanke jeder noch so dunkle Gedanke.. jeder noch so egal was für ein Gedanke..

schreib drauf los. Ohne Punkt und Komma. Schreib schreib schreib. Jeden Gedanken, der dir einfallt. 

schreib, ohne zu bewerten und wenn die Gedanken bewerten ,dann schreib auch das auf. 

Dann bedanke dich bei all diesen Gedanken und verabschiede dich für heute von ihnen..
(Natürlich kannst du dies auch um 10h tun oder am Mittag... ganz so wie s für dich am wirkungsvollsten ist.. probier es aus – du wirst sehen, wenn du dich täglich einmal ausgiebig all der Sorgen und Nöte und Co widmest und sie aufschreibst, dann schreibst du DICH ein wenig FREI davon...
sie werden tagsüber dann weniger - und sie werden insgesamt weniger... 
Weil sie gehört wurden, weil sie notiert sind, weil sie gesehen wurden, zur Kenntnis genommen..


ich stell mir die Gedanken manchmal wie kleine Wesen vor - jedes fühlt sich wichtig und jedes glaubt, das was es zu sagen hat ist wichtig. Und sie stehen da und zwirbeln herum und wollen einfach nur Gehör finden. (ja, die inneren kleinen Kinder - ) 
Und deshalb nützt das mit dem „Gedanken wegschicken“ - wie wir es so oft und überall in Achtsamkeits - Trainings antreffen, manchmal nicht längerfristig.

Etwas einfach nur wegschicken, kommt dem Ignorieren ähnlich. Etwas ignorieren bewirkt meistens das Gegenteil ...

Ja, das mit dem Fokus, achte auf deine Gedanken.. schick deinen Gedankenwolf / Gedankendiener auf dir hilfreiche Gedankensuche... der hat was. Klar. Keine Frage
Fokus und so... ist wichtig und nicht zu unterschätzen.. - auch dazu komm ich noch ausführlicher. 


Doch die trüben und dunklen, die sind ja auch da.
Genau so wie deine Schattenseiten..
Sie einfach nur wegschicken , ignorieren, ja gar MUNDTOT machen hilft eben auf Dauer auch nicht weiter.

Sie wollen gehört werden, zur Kenntnis genommen werden. (Annehmen und akzeptieren was ist!!) 
Und indem du sie ab jetzt regelmässig / Täglich aufschreibst, tust du ihnen und dir einen grossen Gefallen.

Du wirst sehen: mit der Zeit werden es weniger.

Und es kristallisiert sich heraus, welche WIRKLICH WIRKLCH nochmal deiner Auseinandersetzung und Aufmerksamkeit bedürfen.

Denn die, die Dir wirklich was zu sagen haben und dich auf etwas aufmerksam machen wollen, die bleiben hartnäckig , - wiederholen sich. Kommen immer und immer wieder... zeigen sich immer und immer wieder... und um die kümmern wir uns tatsächlich anderswo nochmal intensiver.

Du wirst sehen:
durchs täglich dich fokussiert und zeitlich begrenzt aufschreiben, beruhigst du sie (und dich) erstmal.

Und du schaffst Platz für neues.


und ab jetzt, sobald tagsüber wieder ein mies mach Gedanke sich melden will – du erkennst ihn ja jetzt daran, wie sich deine Stimmung dadurch verändert, nicht wahr ?

also ab jetzt sag: 

 „hallo du Gedanke da bist du ja wieder. Hör zu.. ich hab jetzt keine Zeit für dich. Ich bin beschäftigt. Morgen früh werde ich mir dich anhören und dir zuhören. Ok? Danke dass du gekommen bist. Bis morgen dann!“

und jetzt nimm ein anderes Heft oder Blatt... und schreib dir auf, was du dir an Stelle dieses Gedankens wünschst.

Wenn dein Gedanke zB ausgelöst durch eine ärgerliche Situation mit deinem Nachbarn war, – dann notiere dir, was du dir von (d)einem Nachbarn wünschst.
Das kann sein:
„ich wünsche mir freundschaftliche, nette , wertschätzende Nachbarschaft. Ein freundliches miteinander... nebeneinander.“

oder „ich wünsche mir hilfsbereite zuvorkommende Nachbarn, ein Geben und Nehmen. Und füreinander da sein“

„ich wünsche mir, dass die Nachbarn mich in Ruhe lassen. Leben und leben lassen – und dass sie bei sich selbst schauen, und nicht bei mir“

oder was du dir halt eben wünschst.


Also notiere dir von allem, worüber du dich ärgerst, was du dir an dessen Stelle wünschst .. wie deine Traumnachbarschaft, Dein Traumleben, statt dessen aussehen soll.

Und beobachte weiterhin deine Gedanken....

auch hier gilt immer und immer dieselbe frage:

tut mir dieser Gedanke gut?
Fühle ich mich gut, wenn ich diesen Gedanken denke?

Fühle ich mich „schön“ damit?
Lässt er mich aufblühen?


MACHT ES MIR SPASS, DIESEN GEDANKEN ZU DENKEN?
TUT MIR DIESER GEDANKE GUT? 

Und geh weiterhin durch den Tag und atme die Düfte ein, die dich umgeben.
Achte auf die Kleidung, und wie bequem und angenehm sie sich jetzt anfühlt, jetzt wo du ausgemistet und entrümpelt hast und dich nur noch mit dem kleidest, worin du dich wohl fühlst..

3 Gedanken ausmisten  - Seele und Geist befreien 

3) eine Entscheidung treffen 

und weiter geht’s... mein beliebtes Beispiel mit dem REGENWETTER.... :)


falls du den Regen nicht magst...;''du guckst raus und siehst: Es regnet.

 

Jetzt halte inne – wenn du die Klamotten Übung mit Winterwolljuckpulii, Eisbecher und Co gemacht hast , und diese inzwischen schon bisschen in Fleisch und Blut übergegangen ist -

 

falls du sie noch nicht so intensiv gemacht hast, dann empfehle ich dir wirklich, jetzt erst mal die nächsten 10 tage DARAUF zu achten – auf das, was du an hast – tut es dir gut? Fühlst du dich wohl darin? Oder ziept und zwackt es noch wo?

Und wenn es ziept und zwackt. Dann WEG DAMIT!

Das Leben IST ein Ponyhof!! und du DARFST dich jederzeit für die Schokostreusel und Sahnehaube auf dem Kuchen entscheiden!

 


Du musst überhaupt nirgendwo durch!

Wenn es zwickt und zwackt, dann darfst und sollst und „Musst“ du es ändern, wenn du es ändern kannst...

und wenn du es JEZT Grad nicht ändern kannst, weil du unterwegs bist und jetzt erst merkst, wie sehr die Hose ziept – und du kannst die ja jetzt nicht ausziehen, mitten beim Einkauf... - okay KÖNNEN schon... aber ich denke mal, die wenigsten von uns würden das tun wollen...
ja dann, dann ist es natürlich besser, wenn du dich da NICHT hineinsteigerst, sondern einfach beobachtest.. und akzeptierst , dass die Hose jetzt erstmals ziept und zwackt...
akzeptiere es, schenk ihm nicht weiter Bedeutung und kümmer dich später drum – lenke deinen Fokus auf die Gerüche um dich herum.

Dem ziepen und zwacken der Hose schenkst du jetzt erstmal keine Beachtung mehr.

 

.. nimm es wahr... gib ihm vorerst keine Bedeutung und kümmer dich später drum

und wenn du was ändern kannst dann ändere es... jetzt sofort.

Wenn du nichts ändern kannst, dann akzeptiere ,dass es jetzt grad noch so ist... (und wisse, dass es zu einem andern Zeitpunkt änderbar sein wird, falls es bis dahin noch geändert werden will und soll... )

und das wichtigste: lerne zu unterscheiden, wo Veränderung angebracht ist und wo nicht.... der wohl wichtigste Teil der ganzen Übung...


oft glauben wir, etwas krampfhaft zwanghaft verändern zu müssen... das kann natürlich auch in die falsche Richtung gehen..

 

ständig verändern verändern verändern... anpassen... ändern, anpassen... ist so ähnlich wie auf der Flucht sein.

Deshalb der Nachsatz: Die Weisheit das eine vom andern zu unterscheiden..

 

erkennen, was ich wirklich ändern muss und kann und soll..

und was ich einfach sein lassen kann.. ruhen lassen kann..
vieles erledigt sich sowieso oft wie von selbst.

also nochmal mein Appell:
Du musst nirgendwo durch!
Du hast immer die Wahl und die Macht dein Leben selbst zu gestalten.. Du kannnst Dein Leben zu Deinem Ponyhof machen! 
Und du darfst immer und überall und jederzeit die Sahnehaube und die Schokostreusel des Kuchens haben ! 

Willst du Lieblingskleid oder Winterwolljuckpulii?

 

Warum um Himmels willen sollte ich mit dem Winterwolljuckpulii und der zu eng gewordenen Jeans durchs Leben gehen wollen sollen müssen??? das macht doch gar keinen Sinn....
warum sollte ich Blutwurst und Kutteln essen, wenn mir die sowas von nicht schmecken?

das macht keinen Sinn...!!!


also. Und warum sollte ich mich mit mies mach Gedanken durch s leben bewegen? Das macht ebenso wenig Sinn...

also. Und wenn du jetzt weißt, wie es sich anfühlt, mit deinem Lieblingskleid inklusive Lieblingseisbecher oder Kuchen durchs Leben zugehen... dann fällt es dir vielleicht jetzt auch leichter, nachzufühlen, was dir wirklich gut tut... in Sachen Gedanken, Menschen, Aktivitäten, Orte, Essen.... ja einfach mit allem was du tust...

 

 

also. Es regnet... du guckst raus.. und es geschieht was in dir. Du merkst du vielleicht nicht mal.. oft MERKEN wir nicht, dass wir miesmache Gedanken denken... die sind sooo gewohnt und subtil.. deswegen diese Winterwolljuckpulii. Oft merken wir nicht mal dass wir Klamotten tragen, in denen wir uns nicht wohl fühlen....

wie sollten wir dann erst merken dass wir Gedanken ausführen, mit denen wir uns a gar nicht wohl fühlen.. Rollen spielen, in denen wir uns nicht wohl fühlen?

 

also: es regnet und je nach dem, was du von Regen hält, steigt deine innere Frequenz, dein Licht, deine Schwingung – weil du dich auf den bevorstehenden Regentanz freust... Oder aber (was in den meisten fällen der Fall ist) es zieht sich innerlich was zusammen, eine kleine dunkle Wolke schwebt über dir und in dir.... es ist grau und unangenehm nass und kalt...
tja. Und schon schwingst du ein wenig freudloser – dunkler... nicht mehr so hell

so.
und wie du aus diesem Schlamassel raus kommst, steht ausführlicher unter „grusel Kölner Dom“....

und hier als weiterführende Aufmunterung.. nimm ab jetzt einfach mal all deine Regungen wahr.
Geh durch den Tag und überprüfe regelmäßig deine Gedanken und deine Stimmung dazu..

tu auch das wieder die nächsten Tage.. steh auf und erinner dich täglich daran, achtsam zu sein. Es braucht etwas Übung... und iwann wird es dir zur Gewohnheit...

willst du mit dunklen Regenwolken um dich herum durch dein leben gehen, oder möchtest du lieber mit hellen Regenwolken durch s leben gehen?
Im wissen, dass der Regen weder gut noch schlecht ist – und es immer aufs Maß ankommt?
Im Wissen, dass alles immer 2 Seiten hat - Im Wissen, dass du fast und ziemlich überall entscheiden kannst, für welche Seite Du dich entscheidest?

Dass es drauf ankommt, was DU aus dem Regen machst...
Was DU über den Regen DENKST – und was du in Folge deines Denkens dann auch fühlst und lebst.. und anziehst....


deshalb noch mal:

TUT MIR DAS, WAS ICH DA GRAD DENKE GUT?

IST DAS WAS ICH DENKE HILFREICH? FÜR MICH? FÜR MEIN GEGENÜBER? FÜR DIE WELT?

BRINGT das, was ich denke mich in höhere fröhlichere leichtere Stimmung und Stimmung und Frequenz?

Will ich das, was ich denke und dadurch auch fühle weiterhin durchs leben tragen?


Will ich diesen Gedanken mein leben lang mit nehmen? Will ich ihn nähren? Hegen und pflegen?


Und wenn du aber dieses „Scheisswetter“ Stimme nicht aus dem Kopf kriegst, dann setz dich hin und leg eine 15-30 Minuten „Schimpf – Sequenz“ ein.. schreib schreib schreib schreib schreib.... schreib alles auf was du über den Regen denkst... wie du dich fühlst... was deine Gedanken dazu sind..

und dann mach deinen Tag weiter.
Er dürfte sich jetzt anders anfühlen. Etwas leichter – befreiter – richtig?



du hast jetzt ein paar Tage lang jeden morgen deine Gedanken los geschrieben, dich davon frei geschrieben?


Gehst inzwischen in deinen Lieblingsklamotten durch s Leben?
Nimmst mies-mach Gedanken wahr, und vertröstest sie, wenn möglich auf morgen?

Und doch ist das der eine oder andere hartnäckige Gedanke? Der eine, der dich immer wieder heimsucht..
der, der sich nicht beruhigt, auch wenn du ihn am morgen „los schreibst“ dich von ihm „frei schreibst“...?

ja,. gewisse Gedanken lassen sich nicht so einfach ausmisten...

Leider ist es mit den Gedanken nicht so, dass man die einfach in ne Mülltüte stecken kann und weg sind sie...

da bedarf es dann weiterer Hinterfragung. Grad bei den hartnäckigen...

Welche Geschichte steckt hinter diesem Gedanken?
Was bringt mit dieser Gedanke? Was habe ich davon wenn ich ihn denke?
(Bsp Regen = scheiße – was nutzt es mir, das zu denken?

es regnet ja sowieso. 

Genieße ich es, Opfer meiner Umstände zu sein?

(und da dürften wir dann noch weiter zurück blicken.. wozu hilft es mir, Opfer zu sein? Warum versteck ich mich im Opferdasein? Was ist mein Gewinn davon? )

 

oder nutze ich den Gedanken aus, um mir endlich mal zu erlauben, gechillt zu hause in meiner Lielbingsjogginghose herumzulümmeln? Weil bei diesem Wetter versteht das ja wohl jeder-
bei Regen MUSS man nicht raus.... oh nein.

So und wie wäre es, wenn du so frei wärst und einfach ohne Ausrede und ohne Grund einfach so, egal BEI WELCHEM WETTER- in deiner Lieblingsjogginghose herumlümmeln dürftest?

Wäre das Leben nicht so viel einfacher, wenn du dir das einfach gönnen würdest... ohne das Wetter dafür zu Hilfe zu ziehen... ohne irgendwas zu Hilfe zu ziehen? 
Einfach so, von dir heraus- frei und unabhängig von äusseren Umständen? 

 

Egal ob Sonne, krank, gesund, regen, Sturm, ärger, Erschöpfung.....

 


DU DARFST JEDERZEIT IN DEINER LIEBLINSJOGGINGHOSE ZU HAUSE HERUMLÜMMELN-

 

wenn dir danach ist..

wenn es dir gut tut...

wenn es dich glücklich und zufrieden macht....


und du darfst natürlich auch in deinem schönsten tollsten super Lielblingskleidungsstück zu Hause rumlümmeln.



(kann sogar sehr hilfreich sein... Steh auf, zieh dich an, mach dich fertig für den Tag. Zieh dir was schönes an, in dem du dich wohl und schön und gut fühlst..
Trag es für DICH zu Hause!
Du MUSST nicht immer in der Jogginghose zu Hause rum lümmeln- manchmal hat so ne Jogginghose tatsächich eine einschläfernde, schlapp machende  Wirkung.

Und es kann sein, dass es dir besser tut, in deinem Lieblingskleid zu Hause herum zu lümmeln..

Teste mal den Unterschied! Du kannst das jetzt!

Und merke dir: um zu Hause rum zu lümmeln brauchst du
keinen Regen, keinen Sturm, keine Kälte, und schon gar nicht erst krank werden...(abgesehen davon hast du, wenn du krank bist eh nicht sonderlich viel vom herumlümmeln – weil du dann krank bist und Schmerzen hast und dich unwohl fühlst.. also: Lümmel lieber in gesundem und fittem zustand zu Hause herum - und solltest du des öfteren krank sein, dann lies hier weiter zum Thema "Krankheit als Sprache der Seele )..


Zur Erinnerung:

*schreib ab jetzt täglich 
 15-30 Minuten alle Sorgen, Nöte, Qualen und mies-mach Gedanken auf

vertröste weitere aufkommende miesmachGedanken auf morgen

 * Beobachte deine Gedanken.. was denkst du. Woran denkst du? *Wohin schweifen deine Gedanken ab?

*Wie fühlst du dich im allgemeinen? Wo zieptes noch?

*Wie riecht es um dich herum?

*Wecker stellen alle stunde:
kurz im Körper nachfühlen wie er sich anfühlt..

*bei ärger kurz inne halten und dir wünschen, was du dir statt dessen wünschst. (und wenn der Ärger doch zu gross ist, dann kurz hinsetzen- 10 Minuten ärger los schreiben... Heft zu klappen. ruhen lassen) 

 *eine progressive muskelentspannungs Meditation einschieben

*Und weiter Wecker stellen und Gedanken beobachten.


Abend: Fazit – kurz nachfassen wie es dir geht. 
und vergiss nicht, dich zu feiern, dir auf die  Schulter zu klopfen und stolz auf dich zu sein, dass du das hier alles für dich machst. 

Schön dass du da bist. 
schön dass du dich einlässt und begeistern lässt.

ICH feier dich und ich bin stolz auf dich !
Deine Luna